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WHN - Die wöchentlichen Hardware-News
|DommE|, 21.02.2010 15.48 Uhr


Nvidia Optimus

Mit Optimus feiert HybridPower ein Comeback, nachdem Nvidia die Unterstützung mangels Kundeninteresse vor nicht all zu langer Zeit fallen gelassen hat. Ähnlich wie bei HybridPower wird bei Optimus eine schwache IGP durch eine stärkere zusätzliche Grafikeinheit unterstützt, die automatisch durch Profile definiert bei Anwendungen und Videodecodierung aktiviert wird. Hier ist auch der erste Unterschied zwischen Optimus und HybridPower zu finden. Mußte man bei HybridPower noch selber den Wechsel des aktiven Grafikchips veranlassen, passiert dies nun ohne Eingriff des Anwenders und zwar innerhalb einer Sekunde und nicht erst nach mehreren Sekunden und nachdem man aktive 3D-Anwendungen geschlossen hat. Laut Nvidia hat gerade einmal 1% der Anwender mit Hybrid Power fähiger Hardware auch die Funktion zum Wechsel der Grafikeinheit genutzt.
Der zweite Unterschied liegt in der notwendigen Hardware. So funktioniert Optimus nur auf Intelsystemen mit Serie 4 (Penryn) oder Serie-5 (Arrandale) und Atom N4xx Chipsätzen, da deren integrierte Grafikeinheiten bei der Verwendung der zusätzlichen Grafikeinheit als Framebuffer genutzt werden können.
Da sowohl Intel als auch AMD für die Zukunft in die CPU integrierte Grafikeinheiten vorsehen, wird Optimus für Nvidia wohl die einzige Möglichkeit sein, in Notebooks noch eigene Grafikeinheiten platzieren zu können. Aber auch der Kunde profitiert durch den geringeren Stromverbrauch, wenn nur die IGP zum Einsatz kommt, wenn keine Grafikpower gefragt ist.

Golem.de über Optimus
Optimus Technik und Benchmarks


AMD mit neuen CPUs

Die Zahl Zwölf ist zur Zeit scheinbar die Zahl der Wahl, wenn es um neue CPUs von AMD geht. So steht die offizielle Vorstellung der unter dem Codenamen Magny Cours bekannten Opteron-CPUs mit zwölf Kernen an, die zur Cebit erwartet wird. Bei eBay.com werden die ersten CPUs schon vorab angeboten, vier CPUs mit 2,2GHz je Kern sind schon für läppische 7700$ zu bekommen.
Aber auch bei den Desktop-CPUs stehen Neuerungen an. Gigabyte listet in den Kompatibilitätslisten zwölf neue CPUs im C3 Stepping, die bisher nur im C2 Stepping erhältlich waren. Bei den Topmodellen ist das C3 Stepping schon früher zum Einsatz gekommen, um den Stromverbrauch und die Abwärme reduzieren zu können. Sollten die Neuauflagen im C3 Stepping keinen relevanten Aufpreis kosten, sollte die Wahl beim Kauf also besser auf die neuere Revision fallen.

Zwölf neue CPUs im C3 Stepping
Magny Cours CPUs bei eBay


EVGA GTX275 CO-OP PhysX Edition

Vor Weihnachten machte EVGA mit einer Ankündigung einer besonderen Grafikkarte auf sich Aufmerksam. Eine Dual-GPU-Grafikkarte, die auf den Einsatz von PhysX hin konzipiert wurde. Dabei übernimmt eine GTX275 die Berechnung der Grafik, eine GTS250 ist für die Berechnung der PhysX-Effekte zuständig. Bei Benchmark-Reviews hat man ein Exemplar dieser Grafikkarte getestet und die Karte schlägt sich wie erwartet. In Spielen ohne hardwarebeschleunigtes PhysX entspricht sie einer GTX275, in Spielen wie Batman: AA oder Darkest of Days sorgt die zusätzlich vorhandene GTS250 für spielbare Frameraten mit zusätzlichen Physikeffekten.
Der Sinn oder Unsinn dieser Karte wird letzten Endes vom Verkaufspreis und den Anforderungen des potentiellen Kunden definiert. Zwar sind die zusätzlichen Physikeffekte gerade in Batman: AA wirklich gelungen, allerdings kann man sich die guten Spiele mit Unterstützung für hardwareberechnete PhysX-Effekte an einer Hand abzählen. Wer kein Interesse an diesen Spielen hat, wird auch keinen Nutzen aus dieser Grafikkarte ziehen, denn Anwendungen die abseits von Spielen PhysX oder Cuda nutzen, brauchen neben der GTX275 keine zusätzliche Grafikkarte. Cool finde ich die Karte trotzdem. ^^

EVGA GTX275 CO-OP PhysX Edition Review


SSD Tweak Utility

SSDs kommen in immer mehr Geräten zum Einsatz, allerdings sind sie auch für die Betriebssysteme teilweise unbekannt und nicht jede für herkömmliche Festplatten übliche Maßnahme zur Leistungssteigerung hat bei SSDs einen positiven Effekt. So ist Defragmentieren bei SSDs nicht nur unnötig, man reduziert durch regelmäßiges Defragmentieren auch die Lebensdauer der SSD dramatisch.
Damit man nicht mit Mühe via Google alle Einstellungen heraussuchen muß, die beim Einsatz einer SSD ideal wären, kann man das Programm SSD Tweak Utility benutzen, das für Windows XP/Vista/7 die entsprechenden Einstellungen zugänglich macht.

SSD Tweak Utility


Mainboard SpaWa-Technik

Hardware Secrets bieten einen Artikel der sich mit der Stromversorgung von Mainboards, im speziellen mit den Spannungswandlern beschäftigt. Wer sich in einem kompakten Artikel darüber informieren will, wie Spannungswandler funktionieren und wie man gute von günstigeren Lösungen unterscheiden kann, der sollte einen Blick auf den Artikel werfen.

8 Kommentare

Seiten: [1]


Das SSD Tool sieht interessant aus.
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Kalle die Banane, 21.02.2010 18.16 Uhr csde

Die Optimus Sache ist interessant. Wenn se das auch noch im Desktopbereich einführen, so dass ich zum surfen usw. die GPU aufm Prozessor nutze und für aufwendigere sachen dann die dedizierte grafikkarte, wird das ganze energietechnisch interessant
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[Shane], 21.02.2010 19.31 Uhr csde

"...und wie man gute von günstigeren Lösungen unterscheiden kann, der sollte einen Blick auf den Artikel werfen."

Gut und günstig müssen sich doch nicht gegenseitig ausschließen.
Ich kaufe fast nie das beste, sondern meist das, mit dem besten Preis/Leistungs-verhältnis (solange es meinen Anforderungen noch genügt).
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Clarity, 21.02.2010 23.44 Uhr tf2

ich glaube er meint damit auch eher "billig", also günstig und schlecht smiley
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kackagentin, 21.02.2010 23.52 Uhr csde

Naja, im Mainboardbereich der Unter-Mittelklasse (bis 120Euro) sitzen wohl auch kaum extrem Übertaktungswütige Geeks, von daher muss man sehen was soll, entweder alles an Anschlüssen inkl. eSATA/Firewire/GbiTLAN/7.1Audio oder eben bessere Qualität und dafür auf ein wenig Krimskrams verzichten. Ehrlich gesagt waren mir die in Blöcken angeordneten Vierecke schon immer lieber, das die besser sind ist schön zu wissen smiley
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cmY!, 22.02.2010 09.26 Uhr csde

Also unter 120€ gibt's z.b. das Gigabyte P31 D3SL. (OK, nicht mehr das neueste, aber immer noch Mittelklasse) Das ist Extrem OC-freundlich, gut verarbeitet und hat alle wichtigen Anschlüsse. Hat mich damals nur 90€ gekostet smiley Es geht auch gut UND günstig, aber man sollte schon aufpassen.
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Punkbombe, 22.02.2010 16.37 Uhr csde

Jop, da drüber würd ichs persönlich aber 3st finden wenn wesentliches nicht stimmt - CPU-Kühler Kompatibilität, Superschlau sitzende Onboardsoundanschlüsse zwischen den PCIEX16ern, selten dämlich angeordnerter CPU-Stromstecker (alles mein Board) usw.

Bei deinem: Kein eSATA, nur einen PCIEx16, angeblich nur 4GB 1066er - wie gesagt, meistens ists entweder oder smiley

Taugen tun beide sicherlich - sind auch genau das was man will, allerdings denk ich sollte man die "Ramschware" mit Megaaustattung auf den OEM Markt beschränken, die Leute machen PC's meist eh nur an und Aus.
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cmY!, 22.02.2010 23.06 Uhr csde

mal ne blöde frage: News zu BF:BC2??????????????????????
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ManiacAndy, 03.03.2010 21.47 Uhr bf2

Seiten: [1]


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